Naturerlebnis, Ruhe, Gipfelglück.
Wanderungen mit Start in Olang.
Wer in Olang aus dem Bett steigt und eine Wanderung oder Gipfeltour plant, der hat die Qual der Wahl − so vielfältig sind die Möglichkeiten und Wege: Da sind natürlich die Dolomiten und der Naturpark Fanes-Sennes-Prags mit ihren imposanten Felsenspitzen. Und da ist der Hausberg Kronplatz mit seinem Gipfelplateau auf 2.275 m, der in nur elf Minuten erreicht werden kann. So lang dauert nämlich die Fahrt mit der Kabinenbahn von Olang hinauf zum Gipfel. Oben angekommen lohnt sich ein Rundumblick: auf die Dolomitengipfel im Süden und auf die Dreitausender des Naturparks Rieserferner-Ahrn im Norden. Auch hier lohnt sich der Blick in die Wanderkarte − wie im Dolomitengebiet, gibt es auch am Alpenhauptkamm zahlreiche schöne Wanderungen in jedem Schwierigkeitsgrad und mit Einkehrmöglichkeiten in bewirtschafteten Almen und Berghütten.
Hoch hinaus. Gipfel- und Hochtouren rund um Olang.
Wer keine Höhenmeter scheut und auf der Suche nach Abenteuer und Gipfelerlebnis ist, der wird bei einem Blick aus dem Fenster schnell fündig: Piz da Peres, Dreifingerspitze, Flatschkofel, Maurerkopf oder Hochalpenkopf. Steil und imposant ragen sie über Olang in den Himmel und machen Lust auf Touren in höheren Lagen. Eine gute Kondition und passendes Schuhwerk – und schon steht dem Bergerlebnis nichts mehr im Weg. Der Klettersteig am Hochalpenkopf ist ein beliebtes Ziel für alle, die Berg und Felsen hautnah erleben wollen.
Wandervorschläge
Gehzeit: ca. 1 Stunde
Eine einfache, familienfreundliche Wanderung mit Start am Parkplatz des Restaurants Panorama in Mitterolang, die zunächst der Markierung 6A folgt – alternativ auch dem Weg 22 – leicht bergauf an den Riedlerhöfen vorbei. Der Pfad wird schmaler, führt in den Wald und steigt dort moderat, aber stetig an. Nach rund einer Stunde erreicht man die bewirtschaftete Angerer Alm. Wer noch Kraft hat, kann dem Weg 6A weiter folgen und bis zur höher gelegenen Lanzwiesenalm aufsteigen.
Die einfache Wanderung startet in Mitterolang und führt über Vopichl und das Peststöckl hinauf zum Ortsteil Gassl. Von dort folgt man der Markierung 32, die durch den Wald bis zum Ausflugsziel Bad Bergfall führt. Für den Rückweg bietet sich eine schöne Rundvariante über das sonnige Bergdorf Geiselsberg an, von dem aus ein einfacher, aber panoramareicher Weg wieder zurück nach Olang führt.
Gehzeit: ca. 2 Stunden
Wanderung im Naturpark Fanes-Sennes-Prags
Capanna Alpina (1.726 m) – Col de Locia (2.069 m) – Groß-Fanes (2.104 m) – Limosee (2.159 m) – Faneshütte (2.060 m) – Piciodelsee (1.820 m) – Pederühütte (1.548 m)
Von St. Kassian führt die Straße Richtung Valparola-Pass nach wenigen Kilometern zur Abzweigung der Capanna Alpina. Ein kurzer Steig rechts an der Schottergrube vorbei erreicht den Ausgangspunkt, von dem der Weg 11 durch Fichtenwälder und die Wiesen des Plan de Furcia zum Col de Locia aufsteigt. Dahinter öffnet sich die Senke zwischen den Felsgruppen von Fanes, Camperstrin und Les Conturines, bevor der Pfad den Ju dell’Egna erreicht. Über die Almflächen zur Faneshütte gelangt man nach rund drei Stunden zur Einkehr und steigt anschließend zum Limosee hinab und weiter zum Limojoch (2.172 m), dem höchsten Punkt der Tour. Der Abstieg führt zurück zur Faneshütte und über die Markierung 7 zum Piciodelsee, bevor ein steiler Schlussabschnitt an der Pederühütte endet.
- Gehzeit: 6−7 Stunden
- Höhenunterschied: 500 m
- Schwierigkeitsgrad: leichte Wanderung
Wanderung im Naturpark Rieserferner-Ahrn
Oberrasen (1.085 m) – Biotop Rasner Möser (1.080 m) – Antholz-Niedertal (1.110 m) – Antholzer See (1.642 m) – Antholz-Mittertal (1.241 m) – Oberrasen (1.085 m)
Im Talschluss von Antholz liegt der Antholzer See, um den ein schöner Fußweg führt. Wir empfehlen, diesen Rundweg mit einer Tagestour durch das landschaftlich reizvolle Antholzer Tal zu verbinden. Der Wanderweg beginnt in Oberrasen und folgt der Markierung 1 vorbei am Biotop Rasner Möser bis nach Antholz‑Niedertal und weiter zum Antholzer See. Nach der Umrundung führt die Route auf der orographisch rechten Talseite über die Markierung 11, vorbei an alten Höfen und Antholz‑Mittertal, zurück nach Antholz‑Niedertal und schließlich erneut auf Weg Nr. 1 zurück zum Ausgangspunkt in Oberrasen.,
- Ganztägige Wanderung
- Höhenunterschied: 560 m
- Schwierigkeitsgrad: leichte Rundwanderung
Wanderung im Naturpark Sextner Dolomiten
Fischleinboden (1.454 m) – Talschlusshütte (1.548 m) – Zsigmondy-Comici-Hütte (2.224 m) – Büllelejochhütte (2.528 m) – Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m) – Altensteintal – Fischleinboden (1.454 m)
Die Sextner Hüttenrunde ist eine panoramareiche Ganztagestour, die am berühmten Wahrzeichen der Dolomiten, den Drei Zinnen, vorbeiführt. Von Sexten-Moos aus erreicht man mit Bus oder Auto (Parkplatz vorhanden) das Fischleintal, wo die Wanderung startet. Zunächst führt ein breiter Weg zur Talschlusshütte, wo der Weg ins Altensteintal eingeschlagen wird. Nach etwa 100 m verlässt man den Steig zur Drei-Zinnen-Hütte und nimmt jenen zur Linken (Markierung Nr. 103), der in Serpentinen über die steile Flanke des Einserkofels hinauf zur Zsigmondy-Comici-Hütte führt. Von der Hütte steigt man über Felsböden zum Büllelejoch an (Markierung Nr. 101). Von der Büllelejochhütte aus geht es über die schuttreichen Hänge der Bödenknoten und des Paternkofels weiter. Zunächst führen steile Kehren abwärts, dann fast eben über Blockhalden in Richtung Toblinger Riedl. Bald erreicht man die Drei-Zinnen-Hütte mit einzigartigem Blick auf die Drei Zinnen. Von hier geht es über den Weg Nr. 102, an den Bödenseen vorbei, über das Altensteintal hinab zur Talschlusshütte und weiter zurück zum Ausgangspunkt.
- Ganztägige Rundwanderung
- Höhenunterschied: 980 m
- Schwierigkeitsgrad: mittelschwere Wanderung, Kondition erforderlich